SPE-Wahlkongress in Rom – Europa neu denken

Zum ersten Mal in dJusos_BrX-Rome_MSer Geschichte unseres Kontinents sind die Bürgerinnen und Bürger Europas dazu aufgerufen, das Haupt ihrer gemeinsamen europäischen Exekutive zu bestimmen.
Zum ersten Mal in der Geschichte der EU bestimmen 375 Millionen Wahlberechtigte den Präsidenten der Europäischen Kommission in unzähligen Wahllokalen und nicht 28 Staats- und Regierungschefs in einem Hinterzimmer.
Zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt nominieren transkontinentale Parteien gemeinsame Spitzenkandidaten über die Grenzen der Einzelstaaten hinweg.
Zum ersten Mal existiert eine echte europäische Partei, mit Ortsverbänden in Staaten innerhalb und außerhalb der EU, mit Aktivisten vieler verschiedener Nationalitäten, mit einer gemeinsamen Struktur, einem gemeinsamen Programm und einem gemeinsamen Spitzenkandidaten.

Dem Ruf dieser SPE zu ihrem Wahlkongress nach Rom folgten mehr als 2000 Delegierte und Gäste aus allen Ländern der europäischen Union, aus der Schweiz, der Türkei, Norwegen, Tunesien und anderen Staaten. Zu den wahlberechtigten Delegierten gesellten sich Delegierte ohne Stimmrecht (wie die Delegation der YES), AktivistINNen, Gäste, JournalistINNen, HelferINNen und viele andere. Mit dabei waren auch vier Brüsseler Jusos in verschiedenen Rollen – auf Seite der OrganisatorINNen bei YES, als PES-AktivistINNen oder als RepräsentantINNen der deutschen Jusos.

Jusos_BrX-RomeDer Freitag stand ganz im Zeichen des laufenden Wahlkampfes: Gemeinsam wollte man sich (wenn noch nötig) in Wahlkampfstimmung bringen, die nächsten Schritte planen und voneinander lernen. Es ging um Social Media und Wahlkampfevents, Einwanderung und Mindestlohn, Minderheitenrechte und Aussenpolitik, Datenschutz und Wirtschaftspolitik – und um das große Ganze: Europa neu denken!

Der Kongress war aber natürlich ganz auf einen besonderen Höhepunkt zugeschnitten: Die Wahl des gemeinsamen Spitzenkandidaten am Samstag. Staats-, Regierungs- und Parteichefs aus ganz Europa sicherten Martin Schulz ihre Unterstützung zu, feuerten die AktivistINNen an und zeigten sich erst Recht in einem Punkt einig: Es ist Zeit für ein neues, für ein gerechtes, für ein soziales Europa. Ein Europa wie es im Manifesto der SPE beschrieben ist. Mit jedem der Redner wuchsen die Erwartungen und als nach Matteo Renzi und Sigmar Gabriel das Ergebnis verkündet wurde, war die Spannung in der Luft zu spüren: Mehr als 91% für Martin Schulz, ein tolles Ergebnis! Martin Schulz führt die europäischen Sozialdemokraten in den Europawahlkampf (seine anschließende Rede findet sich hier)! Herzlichen Glückwunsch zur Wahl, Martin! Wir kämpfen mit dir! Für ein soziales und gerechtes Europa!

P.S.: Es versteht sich, dass wir neben dem Kongress auch den historischen Stätten in Rom einen Besuch abstatteten. Fotos zum Kongress und mehr finden sich auf unserer Facebookseite .

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